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Europäisches Zentrum der Künste Hellerau


Saal nach Norden

Foto: SLUB Dresden/Deutsche Fotothek, André Rous 2006

Weiteres Bildmaterial hält die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gerne für Sie bereit.

Tel.: (0351) 2646218 Fax: 26462 23

Das Europäische Zentrum der Künste Hellerau

Seit 2004 arbeitet das Team des EZKH unter seinem Intendanten, dem Komponisten und Dirigenten Udo Zimmermann, daran, die von Heinrich Tessenow geschaffene ehemalige „Bildungsanstalt für Musik und Rhythmik“ wieder zu einem geistigen und künstlerischen Ort der Moderne werden zu lassen.

Mit dem Europäischen Zentrum der Künste Hellerau entstand 2004 die institutionelle Basis für ein kontinuierlich interdisziplinär arbeitendes Kunstzentrum, das die Ideen und künstlerischen Neuansätze des zurückliegenden Jahrzehnts bewerten und konzeptionell in ein stimmiges Verhältnis bringen konnte.

In Hellerau fand das EZKH Partner, deren Potentiale das künstlerische  Spektrum der Einrichtung vervollständigen: die Trans Media Akademie, die jährlich mit ihrem Festival CYNETart wesentliche Entwicklungen auf dem Gebiet der Computerkunst vorstellt, den Verein Europäische Werkstatt für Kunst und Kultur, der sich beispielhaft unter anderem für die Präsentation neuer Theaterformen in Hellerau engagiert hat, das Heinrich-Tessenow-Institut Hellerau und den Deutschen Werkbund Sachsen mit großen Verdiensten auf dem Gebiet der Architektur, das Institut für Rhythmik, das Dalcrozes Erbe fortführt, das Bewegungstheater Derevo, die hier ansässige Sächsische Kulturstiftung, mit der sich ein Förderer von Projekten unmittelbar im Brennpunkt des künstlerischen Geschehens befindet. Nicht zuletzt werden William Forsythe und The Forsythe Company Akzente im zeitgenössischen Tanz setzen.

Die von Hellerau ausgehende Tradition einer Einheit von Wohnen, Arbeit und Kunst ist eine Aufforderung, einen avancierten künstlerischen und kunstwissenschaftlichen Anspruch zu verfolgen, der gesellschaftlich relevant ist.

Die Fassade des Festspielhauses mit ihren monumentalen Säulen hat fast allegorischen Charakter und zeigt: In Hellerau stehen die einzelnen Kunstgattungen wie Theater, Musik, Bildende Kunst gemeinsam mit der Architektur auf einem gemeinsamen Fundament und tragen ein einheitliches konzeptionelles Dach.